Über den Turm zu Pfitsch in Kematen gibt es nur spärliche Nachrichten: Bei seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1290 befand er sich im Besitz der Familie Trautson, weshalb er auch als Trautsonturm bezeichnet wird. Laut Pfarrchronik wurde der Turm 1827 von einer Lawine teilweise zerstört; ein weiterer Lawinenabgang im Jahr 1951 richtete weitere Schäden an. Beim Wideraufbau ging der wehrhafte Charakter der Anlage völlig verloren.